Zeit­er­fassung

Wer, wann, wo, wie lange?

Mobile Zeit­er­fassung

Nicht erst seit der Recht­spre­chung des Euro­päi­schen Gerichtshofs (EUGH) zur Zeit­er­fassung stellt sich die Frage: “Wer war wann wo und wie lange“.

Dem Gericht geht es um die Doku­men­tation. Der Hin­ter­grund für die Ent­scheidung war die Frage nach der Erfassung von Über­stunden. Aber auch zur Frage der „Unter­stunden“ gibt es eine ein­deutige Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts, die besagt: „Arbeits­zeit­betrug ist kein Kava­liers­delikt.“ In dem Streitfall ging es darum, dass von einer Arbeit­neh­merin die Arbeitszeit nicht richtig erfasst wurde, was aus der Sicht des Gerichts zu einer berech­tigten Kün­digung ohne Abmahnung führte. Die Mit­ar­bei­terin hatte die Park­platz­suche als Arbeitszeit aus­ge­geben.

Um diese Kon­tro­versen zu ver­meiden, sollte die Arbeitszeit doku­men­tiert werden. Das schafft eine sach­liche Grundlage und es lassen sich sowohl streitige Dis­kus­sionen als auch über­flüssige Gerichts­ver­fahren ver­meiden.

Wer?

Die sta­tionäre Zeit­er­fassung ist ein Thema. Auch hier spielt vielfach die Fairness eine prä­gende Rolle. Es geht nicht allein um Über­stunden, sondern auch um die Frage, wie mit den „Rau­cher­pausen“ umzu­gehen ist. Auch ändern sich die Arbeits­um­ge­bungen, wie die Ver­la­gerung der Arbeit ins Home-Office.

Anfor­de­rungen an die Doku­men­ta­ti­ons­pflichten sind bran­chen­ab­hängig und unter­schiedlich.

Ein Bereich ist der „mobile Arbeits­einsatz“. Ob im Handwerk, im Ver­trieb oder im Service, Mit­ar­beiter sind mobil unterwegs.

Wann?

Zur Arbeits­zeit­er­fassung gehört neben der Frage „Wie lange?“ gear­beitet wurde, auch die Zuordnung zum „Wann?“

Nicht nur für die Doku­men­tation der Arbeitszeit zur Berechnung von Lohn und Gehalt kommt es auf das Datum und die Uhrzeit an. Vielfach ist die in Rechnung gestellte Arbeitszeit dem Kunden gegenüber nach­zu­weisen. Gerade wenn es um zeitlich bestimmte Arbeits­ein­sätze geht, kommt der genauen Bestimmung eine besondere Bedeutung zu.

Wo?

In der Regel wird nach Zeit bezahlt und abge­rechnet. Der Kunde stellt die For­derung infrage und fordert einen Nachweis. Neben der Iden­tität des Fahrers oder Mit­ar­beiters kommt es auch auf den Leis­tungsort an.

Mehrere Mit­ar­beiter fahren zusammen zur Bau­stelle. Wo beginnt die Arbeitszeit des Fahrers, wo die der Mit­ar­beiter?

Wie lange?

Setzen Sie einen fairen Maßstab für alle. Auch die mobile Zeit­er­fassung folgt dem Anspruch auf Gleich­be­handlung. Die Trans­parenz schafft Sach­lichkeit. Aus­fall­erschei­nungen lassen sich ver­meiden.

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt weist darauf hin, dass „Arbeits­zeit­dieb­stahl kein Kava­liers­delikt sei“, und hält in diesen Fällen fristlose Kün­di­gungen ohne Abmahnung für begründet (Urteil vom 9. Juni 2011, Az. 2 AZR 381/10)

Quan­tität und Qua­lität

Wie immer Arbeitszeit erfasst wird, es wird nur die Zeit erfasst, also die Quan­tität, nicht aber die Qua­lität oder Pro­duk­ti­vität.

Auch das kann zu Unge­rech­tig­keiten führen. Der eine Mit­ar­beiter erhält Über­stunden bezahlt, weil er lange mit der Bear­beitung der ihm über­ge­benen Auf­gaben befasst war. Die Frage drängt sich auf, ob es an der Aufgabe lag oder an dem­je­nigen, der die Aufgabe lösen sollte. Der andere Mit­ar­beiter ist viel­leicht auf­grund seiner Fort­bildung, seinem prak­ti­schen Ver­ständnis oder aus welchen Gründen immer, viel schneller fertig.

Damit einher geht die Frage nach der Unter­scheidung von betrieb­licher Anwe­senheit und tat­säch­licher Arbeitszeit.

Es gibt die ver­schie­densten Unter­su­chungen zur Pro­duk­ti­vität, die je nach Beruf auch mit der Kon­zen­tra­ti­ons­fä­higkeit zusam­men­hängt.

Es gibt Studien, die den 8-Stunden-Tag in Frage stellen. Das Thema Arbeitszeit ist ein weites Feld. Da aber in der Regel die Zeit und nicht der Erfolg bezahlt wird, kommt es auf die Arbeits­zeit­er­fassung an.

Was sagen unsere Kunden?

Unser Kunde Kanal Beyerle berichtet:

Dir laufen Zeit und Geld davon und Du kriegst es gar nicht mit!“ So wurde ich von befreun­deten Geschäfts­leuten auf die Not­wen­digkeit eines GPS-Ortungs­systems hin­ge­wiesen.
Und Sie hatten Recht. Das Ein­spar­po­tenzial wurde sofort nach dem Einbau deutlich sichtbar.
Da wir bun­desweit arbeiten, können Aus­fall­zeiten und Still­stände objektiv nicht erfasst werden. Aber das Fahr­zeu­g­or­tungs­system der Firma PTC Telematik brachte die not­wendige Trans­parenz und gab uns die not­wen­digen Daten an die Hand.
Mich selbst unter­stützt es in der Dis­po­sition. Bei Not­fällen oder Eng­pässen sehe ich gleich, welches weitere Fahrzeug in der Nähe und damit ein­satz­bereit ist. Wir können sofort reagieren.
Auch das Thema der Doku­men­tierung wird immer aktu­eller. Deshalb legen wir jetzt den Rech­nungen die Zeit­er­fas­sungs­be­richte bei, die wir aus dem Portal aus­drucken können. Ein wei­terer wert­voller Beitrag, die Zufrie­denheit unserer Kunden zu steigern.
Mit der PTC Telematik GmbH haben wir den rich­tigen Partner gefunden und das pas­sende System. Diese Inves­tition macht sich für uns täglich bezahlt!

Kosten-Nutzen-Ver­hältnis

Es geht in der Praxis nicht nur um den Aus­gleich von Über­stunden. Es stellt sich die Frage, ob die ver­ein­barten Zeiten ein­ge­halten worden sind.

Schon bei einer Abwei­chung von 15 Minuten und einem kal­ku­lierten Stun­densatz von EUR 45,00 zahlen Sie EUR 11,25 mehr als nötig. Bei 30 Minuten sind es bereits EUR 22,50 und bei einer Stunde sogar 45,00 pro Tag und Mit­ar­beiter. Wenn Sie mit 230 Arbeits­tagen kal­ku­lieren sind es am Ende des Jahres pro Mit­ar­beiter EUR 10.350,00.

Wurden die Routen wie vor­ge­schrieben gefahren? Wurden Umwege gemacht? Wurden während der Arbeitszeit private Besor­gungen erledigt?

Routine und fest­ge­fahrene Gepflo­gen­heiten werden häufig zu Zeit­dieben. Über­zeugen Sie sich von dem Ein­spar­po­tential durch die Kom­bi­nation von Planung, Echt­zeit­er­fassung und Con­trolling der täg­lichen Ein­satz­fahrten.

Ob Fahr- Halte- oder Stand­zeiten. Eine klare und unmiss­ver­ständ­liche Doku­men­tation bietet eine sach­liche Grundlage für jede Dis­kussion über Arbeits­zeiten.

Trans­parenz schafft Ver­trauen.

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