Remote-Download Digi­taler Tachograph

Echtzeitdaten abrufen, einfach und zeitsparend

Remote Download (RDL) – einfach. zeitsparend

Das manuelle Aus­lesen des digi­talen Tacho­graphen ist auf­wendig und zeit­in­tensiv. Außerdem müssen die Fahr­zeuge und Fahrer koor­di­niert werden, um das Aus­lesen über­haupt zu ermög­lichen. Dieser Aufwand kann mit einem soge­nannten Remote Download dras­tisch redu­ziert werden.

So ist ein auto­ma­ti­sches Fern­aus­lesen des Fahr­ten­schreibers garan­tiert. Die Fahrzeug- und Fah­rer­daten werden in bestimmten Inter­vallen aus dem Mas­se­speicher des digi­talen Tacho­grafen her­un­ter­ge­laden und auf dem Server geset­zes­konform gespei­chert. Der Remote Download ersetzt die manuelle Prozedur.

Die soge­nannten ddd-Dateien stehen jederzeit im Res­sourcen-Manager zur Ver­fügung und können in die eigene Software zur Dar­stellung über­nommen werden. Je nach Anbieter werden die Ver­stöße sofort ana­ly­siert und mit den jewei­ligen Buß­geldern angezeigt.

Datenverlauf - digitaler Tachograph über das RDL Gerät zum Server und von dort zum Desktop

Die fol­genden Zeiten sind zu erfassen:

  1. Lenk­zeiten
  2. Täg­liche, wöchent­liche Ruhezeiten
  3. Fahrt­un­ter­bre­chungen
  4. Arbeits­zeiten

Ihre Vor­teile:

  1. Auto­ma­ti­siertes Fernauslesen
  2. Wegfall der indi­vi­du­ellen Koordination
  3. Ein­haltung der gesetz­lichen Fristen
  4. Recht­zeitige Verstoß-Analyse
  5. Zeit- und Kosteneinsparung

Zwei Systeme – Unab­hän­gigkeit – alle Daten

Wir bieten unseren Kunden ein web­ba­siertes Flot­ten­portal an, um die Fahr­zeuge in Echtzeit zu orten und die rele­vanten Fahr- und Stand­daten sowie weitere Infor­ma­tionen zu spei­chern und zu archivieren.

Die Daten des digi­talen Tacho­graphen werden mit einer sepa­raten Hardware unab­hängig von der Fahr­zeug­ortung über­tragen. Wer also bereits ein anderes Telematik-System nutzt oder nur an dem werden auch die soge­nannten ddd-Dateien her­un­ter­laden. Das ver­schafft sowohl dem Fahrer als auch dem Unter­nehmen eine Unab­hän­gigkeit, weil der Download nicht mehr orts­be­zogen ist. Alle ver­schlüs­selten Dateien ein­schließlich der Archi­vierung werden drahtlos an einen Datei­speicher auf gesi­cherte Server in einem Rechen­zentrum übertragen.

Diese Art des Hostings setzt lediglich voraus, dass eine weitere Unter­neh­mens­karte zur Iden­ti­fi­zierung zur Ver­fügung gestellt wird.

Geset­zes­kon­forme Archi­vierung – Remote Download

In der Praxis bedeuten die Vor­schriften nicht nur, dass die Lenk- und Ruhe­zeiten ein­zu­halten sind, sondern dass die Daten auch geset­zes­konform archi­viert werden müssen.

Um den Vor­schriften zu ent­sprechen, sind die Daten der Fah­rer­karte spä­testens nach 28 Tagen und die des Mas­se­spei­chers nach 90 Tagen für Nach­prü­fungen sicher zu stellen.

Dafür stehen ver­schiedene Mög­lich­keiten mit unter­schied­lichen Lese­ge­räten und Soft­ware­lö­sungen zur Verfügung.

Zuwi­der­hand­lungen werden mit emp­find­lichen Geld­bußen sanktioniert.

Das muss nicht sein.

Wir haben uns für eine Lösung ent­schieden, die dem Unter­nehmen eine erheb­liche Zeit­er­sparnis bietet, nämlich das Remote Tacho Download.

Gesetz­liche Grundlagen

In der EU müssen alle, bis auf wenige Aus­nahmen, neu zuge­las­senen Nutz­fahr­zeuge ein­schließlich Anhän­ge­fahr­zeuge über 3,5 t Gesamt­ge­wicht und Busse mit mehr als 9 Sitzen mit dem digi­talen Tacho­graphen (DTCO) aus­ge­rüstet sein.

Die gesetz­liche Grundlage bildet die VERORDNUNG (EG) Nr. 561/2006 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 15. März 2006

Mit dem digi­talen Tacho­graphen will die EU-Kom­mission mög­liche Mani­pu­la­tionen bei der Auf­zeichnung von Geschwin­dig­keiten sowie bei Lenk- und Ruhe­zeiten verhindern.

Ab Juni 2019 müssen auch alle neu­zu­ge­las­senen Fahr­zeuge über 3,5 Tonnen sowie Trans­port­fahr­zeuge die neun oder mehr Per­sonen trans­por­tieren über digitale Fahr­ten­schreiber der neu­esten Generation ver­fügen. (VERORDNUNG (EU) Nr. 165/2014 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Februar 2014.)

Diese smarten Geräte ermög­lichen mittels DSRC (Dedi­cated Short Range Com­mu­ni­cation) auch das Über­tragen der Daten im “Vor­bei­fahren“. Bei dieser Daten­ab­frage durch Kon­troll­fahr­zeuge geht es jedoch nicht um per­so­nen­be­zogene Daten, sondern nur um Daten, die auf eine miss­bräuch­liche Ver­wendung oder eine Mani­pu­lation am Fahr­ten­schreiber hin­deuten (Art. 9 Abs. 4 der VO (EU) Nr. 165/2014).

Weitere Rege­lungen sind in der Ver­ordnung zur Durch­führung des Fahr­per­so­nal­ge­setzes (Fahr­per­so­nal­ver­ordnung – FPersV) zu finden, ins­be­sondere auch die Defi­nition der Lenk- und Ruhe­zeiten und Vor­schriften zur Fahrerkarte.

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