Wie lange?

Zeiterfassung

Es gibt zwi­schen­zeitlich diverse Urteile zur frist­losen Kün­digung bei Arbeits­zeit­betrug. „Zeit ist kostbar“, aber nicht nur für Mit­ar­beiter. Offen­sichtlich gibt es in diesem Bereich ein weit ver­brei­tetes „Laissez-faire-Denken“, das aber wenig mit Fairness zu tun hat. Mal stempelt der Kollege, mal werden Stunden notiert, die nicht geleistet wurden. Die Arbeits­ge­richte haben volles Ver­ständnis für Arbeit­geber, die auf solche Ver­fehlung reagieren.

Das durfte auch eine Arbeit­neh­merin erfahren, der die Zeit, die sie mit der Park­platz­suche ver­bringen musste, offen­sichtlich zu viel war. Die Arbeit­neh­merin erfasste nicht nur die Zeit nach Betreten der Firma als Arbeitszeit, sondern auch die Zeit der Park­platz­suche. Als der Arbeit­geber das erfuhr, kün­digte er fristlos.

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt folgte der Auf­fassung des Unter­nehmens und wies die Klage der Arbeit­neh­merin ab.

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