Füh­rer­schein ver­loren – was nun?

Füh­rer­schein ver­loren – was nun?

So gehen Sie vor, wenn Sie Ihren Füh­rer­schein ver­loren haben

Als Fuhr­park­leiter oder Fir­men­wa­gen­fahrer wissen Sie: Ohne Füh­rer­schein darf nicht gefahren werden. Daher gehört es zur Routine der Fuhr­park­ver­ant­wort­lichen, die Füh­rer­scheine der Fahrer zu kon­trol­lieren. Aller­dings kann es vor­kommen, dass ein Füh­rer­schein ver­loren geht. Was man in dieser Situation beachten muss, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Nach § 4 Absatz 2 Fahr­erlaub­nis­ver­ordnung (FeV) ist beim Führen eines Kraft­fahr­zeuges ein dafür gül­tiger Füh­rer­schein mit­zu­führen und zustän­digen Per­sonen auf Ver­langen zur Prüfung aus­zu­hän­digen. Nach einem Verlust sollte man auf keinen Fall einfach ohne Füh­rer­schein fahren. Dies würde eine Ord­nungs­wid­rigkeit dar­stellen und es droht ein Bußgeld (§ 75 Nr. 4 FeV).

Der Fahrer muss den Verlust anzeigen und ein Ersatz­do­kument aus­stellen lassen. Hierzu ist ein Antrag bei der Füh­rer­schein­stelle des Land­kreises bzw. der kreis­freien Stadt erfor­derlich. Da die Leistung einer Unter­schrift not­wendig ist, muss der Fahrer den Antrag per­sönlich stellen. Außerdem ist der Per­so­nal­ausweis und ein bio­me­tri­sches Passfoto mit­zu­bringen. Die Füh­rer­schein­stelle prüft dann anhand einer Aus­kunft aus dem Zen­tralen Fahr­erlaub­nis­re­gister, ob eine Fahr­erlaubnis vor­handen ist.

Im Falle eines Dieb­stahls, ist zusätzlich zu beachten, dass ein Nachweis für eine Dieb­stahls­an­zeige bei der Polizei ver­langt werden kann. Ist der Füh­rer­schein ver­loren gegangen, reicht in der Regel eine eides­statt­liche Erklärung aus, die in der Behörde abge­geben wird.

Außerdem hat der Fahrer eine Gebühr zu zahlen, die von der jeweils zustän­digen Kreis- bzw. Stadt­ver­waltung auf­grund der Gebüh­ren­ordnung für Maß­nahmen im Stra­ßen­verkehr fest­ge­setzt wird.

Bis der neue Füh­rer­schein vor­liegt, können bis zu sechs Wochen ver­gehen. In der Zwi­schenzeit kann der Fahrer auf einen vor­läu­figen Füh­rer­schien zurück­greifen, der zeitlich befristet von der Fahr­erlaub­nis­be­hörde aus­ge­stellt wird. Er ist nur in Ver­bindung mit einem Per­so­nal­ausweis gültig.

Wenn nach der Bean­tragung eines neuen Füh­rer­scheins der alte wie­der­ge­funden wird, muss dieser bei der Füh­rer­schein­stelle abge­geben werden. Dieser wird dann ent­weder ein­ge­zogen oder entwertet.



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