Die UVV Prüfung von Fir­men­wagen – was Sie darüber wissen sollten

Die UVV Prüfung von Fir­men­wagen – was Sie darüber wissen sollten

Ein Über­blick zur UVV Prüfung von Firmenwagen

Die UVV Prüfung von Fir­men­wagen sollte fester Bestandteil des Flot­ten­ma­nage­ments sein. Hierbei wird geprüft, ob die Fahr­zeuge sich in betriebs­si­cherem Zustand befinden. Wird die Prüf­pflicht nicht erfüllt, drohen Buß­gelder und der Verlust des Ver­si­che­rungs­schutzes bei Arbeits­un­fällen mit Firmenfahrzeugen.

Hier erhalten Sie einen Über­blick darüber, wie Sie dieser Pflicht nach­gehen können.

Wo ist die Prüf­pflicht geregelt?

Die Pflicht zur regel­mä­ßigen Durch­führung dieser Prüfung ergibt sich aus § 57 der DGUV Vor­schrift 70. In der DGUV Vor­schrift 70 sind die Unfall­ver­hü­tungs­vor­schriften für Fahr­zeuge, die an Mit­ar­beiter über­lassen werden, geregelt. Die Unfall­ver­hü­tungs­vor­schriften, kurz UVV, werden von den Unfall­ver­si­che­rungs­trägern erlassen und sollen die Arbeits­si­cherheit und den Gesund­heits­schutz der Mit­ar­beiter sicherstellen.

Wie oft muss die UVV Prüfung erfolgen?

Die UVV Prüfung ist min­destens einmal im Jahr durch­zu­führen. Bei Bedarf muss die Prüfung häu­figer erfolgen. Die Ergeb­nisse müssen schriftlich nie­der­gelegt und min­destens bis zur nächsten Prüfung auf­be­wahrt werden. Achten Sie daher darauf, dass immer der aktuelle Prüf­be­richt im Fahrzeug mit­ge­führt wird.

Was wird alles geprüft?

Ein Sach­kun­diger prüft, ob sich das Fahrzeug in einem betriebs­si­cheren Zustand befindet. Dies bedeutet, dass alle An- und Auf­bauten, Ein­rich­tungen und Hilfs­mittel im Fahrzeug kon­trol­liert werden, die für die Ver­hütung von Unfällen und damit für die Sicherheit relevant sind.

Zum Bei­spiel müssen die Schei­ben­wi­scher, die Licht­technik und die Hupe funk­ti­ons­fähig sein. Auch die Reifen und die Bremsen werden über­prüft. Es wird fest­ge­stellt, ob Schäden an der Ver­glasung oder an den Spiegeln vor­liegen und ob ein Warn­dreieck, Warn­wesen und ein ord­nungs­ge­mäßer Ver­bands­kasten mit­ge­führt werden. Außerdem werden die Sitze, Kopf­stützen, Sicher­heits­gurte und die Ein­rich­tungen für die Ladungs­si­cherung kontrolliert.

Wer trägt die Ver­ant­wortung für die Umsetzung der Prüfungspflicht?

Die Ver­ant­wortung für den Fuhrpark und die damit ver­bun­denen recht­lichen Ver­pflich­tungen trägt grund­sätzlich der Arbeit­geber als Halter der Fahr­zeuge. Die Ver­ant­wortung kann aber auch auf eine Person über­tragen werden. Diese Über­tragung der Ver­ant­wortung wird als „Dele­gation“ bezeichnet. Vor­aus­setzung für eine wirksame Dele­gation ist zunächst die sorg­fältige Auswahl eines geeig­neten und zuver­läs­sigen Mit­ar­beiters oder Dienst­leisters. Es ist darauf zu achten, dass die Person sowohl fachlich als auch per­sönlich qua­li­fi­ziert ist. Außerdem ist eine ein­deutige Fest­legung, welche Auf­gaben konkret über­tragen werden sollen, und eine Ein­weisung und Aus­stattung des Ver­ant­wort­lichen erfor­derlich. Als Beweis für die Pflich­ten­über­tragung ist ein schrift­licher Vertrag emp­feh­lenswert. Der Ver­ant­wort­liche trägt dann die Sorge dafür, dass jedes Jahr min­destens ein Termin für die UVV Prüfung der Fahr­zeuge ansteht, ein Sach­kun­diger mit der Prüfung beauf­tragt wird und die Prü­fungs­er­geb­nisse doku­men­tiert und auf­be­wahrt werden.

Als Arbeit­geber sind Sie für die Ein­haltung der Arbeits­schutz­regeln und die Über­prüfung der Unfall­ver­hü­tungs­vor­schriften (UVV) in Ihrem Betrieb ver­ant­wortlich. Dazu gehört auch die regel­mäßige Prüfung der Fir­men­wagen. Dar­unter fallen alle Fahr­zeuge, die als Pool- oder Ser­vice­fahr­zeuge dienstlich ein­ge­setzt werden. Ebenso fallen Dienst­wagen mit Pri­vat­nutzung darunter.

Die UVV Prüfung von Fir­men­wagen – was Sie darüber wissen sollten


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