Alte Füh­rer­scheine werden ungültig

Alte Füh­rer­scheine werden ungültig

Ein Blick auf den Füh­rer­schein werfen und dem Ver­war­nungsgeld ent­gehen. Zu beachten ist der Unter­schied zwi­schen Geburtsjahr und Ausstellungsjahr.

Alte Füh­rer­scheine müssen laut Fahr­erlaub­nis­ver­ordnung (FeV) gegen einen neuen EU-Kar­ten­füh­rer­schein umge­tauscht werden. Umge­setzt wird dies durch ein Stu­fen­modell, um die Ämter zu ent­lasten. Maß­gebend ist für Papier­füh­rer­scheine das Geburtsjahr des Fahrers. Bei älteren Kar­ten­füh­rer­scheinen gilt das Ausstellungsjahr.

Wird die Umtausch­frist nicht ein­ge­halten, kann dies zu einem Ver­war­nungsgeld in Höhe von 10 Euro führen. Hier erfahren Sie, ob Ihr Füh­rer­schein noch gültig ist und wann Sie ihn umtau­schen müssen.

Für Füh­rer­scheine, die bis ein­schließlich 31.12.1998 aus­ge­stellt worden sind, gelten fol­gende Umtauschfristen:

Geburtsjahr des Fahr­erlaub­nis­in­habersTag, bis zu dem der Füh­rer­schein umge­tauscht sein muss
Vor 195319. Januar 2033
1953 bis 195819. Januar 2022
1959 bis 196419. Januar 2023
1965 bis 197019. Januar 2024
1971 oder später19. Januar 2025

Für Füh­rer­scheine, die ab 01.01.1999 aus­ge­stellt wurden, gilt:

Aus­stel­lungsjahrTag, bis zu dem der Füh­rer­schein umge­tauscht sein muss
1999 bis 200119. Januar 2026
2002 bis 200419. Januar 2027
2005 bis 200719. Januar 2028
200819. Januar 2029
200919. Januar 2030
201019. Januar 2031
201119. Januar 2032
2012 bis 18. Januar 201319. Januar 2033

Auto­fahrer, deren Geburtsjahr vor 1953 liegt, müssen den Füh­rer­schein bis zum 19.01.2033 umtau­schen, unab­hängig vom Aus­stel­lungsjahr des Führerscheins.

Füh­rer­schein­in­haber mit Geburtsjahr von 1953 bis 1958 mussten laut der Ver­ordnung ihren Füh­rer­schein bereits bis zum 19.01. dieses Jahres umge­tauscht haben. Falls der Stichtag ver­passt wurde, droht jedoch erstmal keine Geldbuße.

Auf­grund der Corona-Pan­demie war einigen Behörden der recht­zeitige Umtausch der Füh­rer­scheine nicht möglich. Ein­ge­schränkte Bedien­zeiten erschwerten die Ter­min­vergabe. Auf Vor­schlag der Ver­kehrs­mi­nis­ter­kon­ferenz ent­schied sich die Innen­mi­nis­ter­kon­ferenz für eine Frist­ver­län­gerung bis zum 19.07.2022. Bis dahin sollen keine Ver­war­nungs­gelder erhoben werden.



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